Die Region stärken!

Im Falle meiner Wiederwahl werde ich mich in Berlin auch weiterhin beharrlich für die Interessen unserer Heimat stark machen. Wir befinden uns hier mitten in Deutschland, aber im Wettbewerb der Regionen werden wir oft genug an den Rand gedrängt. Daher gilt mein Einsatz in Berlin vor allem der Stärkung unserer Region. Hierzu gehört auch, dass ich wie bislang Ansprechpartner für Probleme von Bürgern, Betrieben und Institutionen sein werde.

Dem demographischen Wandel aktiv entgegentreten!

Experten sagen für unsere Region einen Rückgang der Bevölkerungszahl und ein stetiges Ansteigen des Altersdurchschnittes der hier lebenden Menschen voraus. Dies würde in der Zukunft zu immensen Problemen führen. Diesem demographischen Wandel müssen wir gemeinsam entgegentreten.

Ein Grund für den demographischen Wandel ist der Rückgang der Geburtenraten in allen Teilen der Bundesrepublik. Hier gilt es für eine familienfreundlichere Gesellschaft zu kämpfen und eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erreichen.

Der Rückgang der Bevölkerungszahlen wird aber in den ländlichen Regionen noch durch den Wegzug junger Menschen verstärkt. Speziell hier will ich mit meiner Politik ansetzen. Dabei stehen vier zentrale Punkte im Vordergrund:

1. Zukunftsfähige Infrastruktur erhalten und ausbauen

Um im Wettbewerb der Regionen mithalten zu können und attraktiv für die hier lebenden Menschen zu sein, gilt es zukunftsfähige Infrastruktur zu erhalten und – wo nötig – auch auszubauen. Dies gilt insbesondere für Verkehrswege jeglicher Art. Hierzu zählen für mich nicht nur der Ausbau des Regionalflughafens Kassel-Calden und der Weiterbau der Autobahnen A4, A44 und A49 sondern auch die Bundes-, Landes- und Kreisstraßen. Ein wesentlicher Punkt ist auch die Sicherung des öffentlichen Personennahverkehrs.

Wo immer wirtschaftlich möglich, sollte auch der Personen- und Güterverkehr auf der Schiene erhalten bzw. ausgebaut werden. Aber auch die Vernetzung mit Datenleitungen ist ein elementarer Baustein für die Zukunftsfähigkeit der Region.

2. Umfassende Bildungsangebote vorhalten

Um die Zukunftschancen junger Menschen in der Region zu wahren, muss alles dafür getan werden, ein umfassendes Bildungsangebot vor Ort zu halten. Fehlende Bildungsmöglichkeiten darf für junge Eltern kein Grund sein, unserer Region den Rücken zu kehren. Dabei kann sicherlich nicht jedes Spezialangebot erfüllt werden und ein gewisser Weg zu Bildungsstätte wird auch nicht vermeidbar sein. Aber auch in Ballungszentren ist nicht jede Schule „gleich um die Ecke“.

Wichtig ist, dass wir mindestens das jetzt vorhandene Angebot fortführen und an einigen Stellen (z.B. Hochschulangebote) noch verbessern.

3. Gesundheitsvorsorgung sichern

Für alle Bewohner unserer Region, besonders aber für ältere ist es wichtig, ein umfassendes Angebot im Bereich des Gesundheitswesens vorzufinden. Daher muss die in diesem Bereich bereits bestehende Struktur erhalten werden und auch zukünftig eine Versorgung mit Allgemeinmedizinern, Fachärzten, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen gesichert werden. Dies sichert Lebensqualität und Arbeitsplätze gleichermaßen.

4. Bürgerschaftliches Engagement stärken

Die Verbundenheit zur Heimat wird umso größer, je fester man in der Region verwurzelt ist und je mehr man die Zukunft selbst gestalten kann. Hier gilt es, bürgerschaftliches Engagement zu stärken und das Vereinsleben zu unterstützen. Diese Unterstützung muss dabei nicht immer mit Geld erfolgen. Oft genug reicht es aus, ein offenes Ohr zu haben, Kontakte zu knüpfen und Türen zu öffnen. Hier werde ich Ansprechpartner sein. Ich bin fest davon überzeugt, dass ein wesentlicher Punkt, für die Entscheidung in unserer Region zu bleiben, die gesellschaftliche Bindung ist.

Generationengerechtigkeit wahren!

Ich stehe dafür ein, die Lebensleistung unserer älteren Mitbürger zu würdigen. Ihnen verdanken wir unseren Wohlstand! Ich weiß aber auch, wie wichtig es für die Jüngeren ist, Generationengerechtigkeit zu wahren und nicht heute auf Kosten von morgen zu leben.

Dies steht für mich in keinem Widerspruch zueinander. Denn wenn es uns gelingt, unsere Wirtschaftskraft zu sichern, werden wir die nötigen Mittel haben, um den Älteren das zu geben, was Sie sich mit ihrer jahrzehntelangen Arbeit verdient haben, ohne der nächsten Generation immer größer werdende Schuldenberge zu hinterlassen.

Insgesamt kämpfe ich hier nach dem Motto: „Sozial ist, was Arbeit schafft!“.

Wirtschaftskraft sichern!

Grundvoraussetzung für vieles, was wir positiv in unserer Region und in unserem Land entwickeln wollen, ist die Sicherung der eigenen Wirtschaftskraft. Auf Bundesebene möchte ich auch weiterhin meine finanz- und wirtschaftspolitische Kompetenz einbringen und mit meiner Bodenständigkeit Politik für und nicht gegen den Bürger machen.

Ich stehe für eine werte- und leistungsorientierte Gesellschaft. „Fördern und Fordern“ sind für mich keine bloße Floskel, sondern Kern meines Handelns. Wer wirklich bedürftig ist, für den muss die Gesellschaft einstehen. Wer aber seinen Teil zum Gemeinwohl beitragen kann, der muss die auch tun. So hat Ludwig Erhardt Soziale Marktwirtschaft verstanden, die für mich nach wie vor das erfolgreichste Wirtschaftsmodell der Welt ist.