BERLIN/EDERSEE. Nun sorgt der niedrige Wasserstand des Edersees auch auf Bundesebene für Bewegung. Den heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Thomas Viesehon und Bernd Siebert ist es gelungen, vom zuständigen Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt die Zusage zu einer neuen Ederseekonferenz zu bekommen. Dabei soll unter Einbeziehung aller politischen Ebenen und der vor Ort Betroffenen die aktuelle Betriebsvorschrift der Talsperre mit dem Ziel einer sparsameren Wasserbewirtschaftung geändert werden.

Bei einem Treffen der drei Unionspolitiker mit Winfried Geisler und Axel Benkner von der Wassersportgemeinschaft Edersee-Diemelsee (WSGE) wurde ein Konferenztermin Ende diesen oder Anfang nächsten Jahres zugesagt. Bis dahin sollen konkrete Änderungsvorschläge erarbeitet werden. Beispielhaft sei hier die Senkung der Mindestabgabe und die Senkung der Zielpegel an der Oberweser zu nennen. Viesehon, der sich bereits seit Jahren für eine Neuregelung ausspricht, dazu: "Dieses Jahr hat gezeigt, dass eine genügende Wasserreserve sowohl für die Ederseeregion als auch für die Oberweser wichtig ist. Nur die ergiebigen Niederschläge Anfang des Jahres und im Juli haben verhindert, dass die Oberweser unschiffbar geworden ist."

Bildunterschrift Gespräch: Die heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Bernd Siebert und Thomas Viesehon (erster und vierter von links) haben sich gemeinsam mit den WSGE-Vertretern Winfried Geisler und Axel Benkner (zweiter und dritter von links) im Gespräch mit Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt für eine Neuregelung der Ederseebewirtschaftung eingesetzt.

Bildunterschrift Übergabe: Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (Bildmitte) wurden im Beisein der heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Thomas Viesehon (zweiter von links) und Bernd Siebert (rechts) von den WSGE-Vertretern Winfried Geisler (links) und Axel Benkner eine Resolution zur die Neuregelung der Ederseebewirtschaftung überreicht.

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