Liebenau ist mit ihren 3.123 Einwohnern eine vergleichsweise kleine Gemeinde im nördlichen Bereich meines Wahlkreises. Mit den Ortsteilen Ersen, Grimelsheim, Haueda, Lamerden, Niedermeiser, Ostheim, Zwergen und dem Hauptort Liebenau liegt die Gemeinde zwischen Breuna, Hofgeismar und Trendelburg und grenzt direkt an Westfalen. Als Grenzregion war Liebenau historisch immer wieder Schauplatz von Streitigkeiten. So kämpften hier bereits die Chatten, Cherusker und Sachsen und später die Bischöfe von Paderborn und die Landgrafen von Hessen um Land und Einfluss. Seit dem 15. Jahrhundert ist Liebenau hessisch. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam die besondere Lage der Gemeinde wieder zur Geltung, indem der Liebenauer Bahnhof von 1945 bis 1949 zum Grenzbahnhof zwischen dem Britischen Sektor in Nordrhein-Westfalen und dem US-amerikanischen Sektor in Hessen wurde. Obwohl heute keine Züge mehr in Liebenau halten, hat die kleine Gemeinde viele andere Dinge zu bieten. Zum Beispiel befindet sich in den Steinbrüchen bei Lamerden und Haueda eine der größten fossilen Fundstellen in Nordhessen und auf der Diemel kann man herrliche Kanutouren unternehmen.

Obwohl Liebenau für die CDU kein leichtes Pflaster ist, konnte ich bei der letzten Bundestagswahl 37,7 Prozent der Erstimmen für mich entscheiden. Damit lag ich nur etwa 8 Prozentpunkte hinter meinem sozialdemokratischen Mitbewerber zurück. Für die Wahl am 24. September 2017 kämpfe ich dafür, dass diese Lücke noch kleiner wird.

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